Seit Anfang April zeigt Deutschland in Polen ein besonders freundliches Gesicht: Im Rahmen einer neuen Kampagne der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) wirbt Steffen Möller, Schauspieler, Kabarettist, Buchautor und derzeit beliebtester Deutscher in Polen, für Reisen in seine Heimat. In vielen Großstädten wie Warschau, Krakau, Kattowitz, Lodz und Danzig zeigen Plakate Möller in der Autostadt Wolfsburg und im Europa-Park in Rust. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Möller einen der bekanntesten TVStars in Polen für unsere Kampagne gewinnen konnten", kommentiert Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, die neue Werbeaktion. Startschuss war eine Pressekonferenz am 1. April in Warschau. Hier stellte Hedorfer zusammen mit Steffen Möller und dem deutschen Botschafter in Polen, Michael Gerdts, die neuen Marketingmaßnahmen der polnischen Presse vor.
Outdoor- Kampagne mit Steffen Möller On- und Offline-Aktionen ergänzen die Plakatkampagne: Banner auf den Internetplattformen "onet" und "Wirtualna Polska" werben für das Reiseland Deutschland und verlinken auf die polnische DZT-Homepage www.niemcyturystyka.pl. Ergänzend erscheinen im April Anzeigen in den Printmagazinen "Voyage"
und "National Geographic Traveler". Auch internetfähige Kurzfilme und Hörfunkspots werden im Rahmen der Kampagne produziert. Studienreisen und Medienkontakte sollen die Berichterstattung über Deutschland weiter fördern. Zur direkten Ansprache der Endverbraucher setzt die DZT auch das Imagemagazin "Deutsche Ferienwelten" ein, das erstmals auf Polnisch aufgelegt wurde.
Polen ist laut Angaben des Statistischen Bundesamtes der wichtigste zentraleuropäische Quellmarkt für Deutschland bei den Übernachtungen und wird durch den Beitritt des Landes zum Schengen-Abkommen Ende 2007 weiter an Bedeutung gewinnen. Bereits jetzt ist Deutschland das beliebteste Reiseland der Polen. Nach den Zahlen des World Travel Monitor von IPK International führten 2007 rund 4,2 Millionen Reisen ab einer Übernachtung von Polen nach Deutschland (plus 8 Prozent im Vorjahresvergleich). Bezogen auf die Ankünfte ist der östliche Nachbar der größte Quellmarkt für Deutschland, noch vor den Niederlanden und der Schweiz. |