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+++ offizielle Körperschaft, 2001 gegründet +++ 5 Filialen weltweit +++ Filiale in Frankfurt +++ umfassende Informationen über Bevölkerung, Wetter, Politik und Wirtschaft und Reise +++ Vorstellung der einzelnen Regionen +++
 Namibia
Zwei Wüsten prägen den Staat an der Südwestküste Afrikas: die Namib- und die Kalahariwüste. Endsprechend ist das Land, obwohl zweimal so groß wie Deutschland, mit 20 Millionen Einwohnern nur dünn besiedelt. Namibia liegt auf dem ältesten Teil der Erdkruste. Daher können die geologischen Vorgänge der Frühzeit noch heute in der Namibwüste nachvollzogen werden.

Das Klima ist heiß und trocken. Es weht ein ständig, warmer und kräftiger Wind. In den Sommermonaten wird es über 30 Grad Celsius warm, im Winter dagegen können die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt sinken, tagsüber aber wieder um 20 Grad Celsius steigen. Hinzu kommen unregelmäßige, aber heftige Regenzeiten. Diese extremen Wetterverhältnisse haben eine der Naturattraktionen Namibias hervorgebracht: die Sterndünen. Diese sind mehr als 300 Meter hoch und je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt kann man ein faszinierendes Farbspiel bewundern.
Namibia wurde vor tausenden von Jahren zuerst durch die San, was übersetzt soviel wie Buschmänner heißt, besiedelt. Erst im 17. Jahrhundert wanderten andere afrikanisch Stämme ein, gefolgt von den Europäern im 19. Jahrhundert. Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 wurde Namibia, damals als Deutsch-Südwestafrika, in das Deutsche Kaiserreich eingegliedert. Im ersten Weltkrieg eroberten die südafrikanischen Truppen unter britischem Kommando das Land, was auch zur Apartheit, also systematischen Trennung und Diskriminierung der Afrikander führte. Seit 1990 ist Namibia unabhängig. Heute ist es ein Vielvölkerstaat, neben den Owambos, die den größten Teil der Bevölkerung ausmachen, besiedeln Kavangos, Topnaars und viele andere Minderheiten das Land. Allen ist die Wahrung ihrer Kultur gemeinsam. Die Owambos sind für ihr Handwerk, für Körbe, Textilien, Holzhandwerk und Töpferei bekannt, während das Nomadenvolk der Topnaars und die San ihre Traditionen und Bräuche mit Gesang, Gedichten, Tanz und Mimik pflegen.

Insgesamt gibt es in Namibia 14 Klimazonen, Wüsten, Halbwüsten und Dornbuschsavannen wechseln sich mit fruchtbaren Flussbetten am Kwando und Kavango ab, viele Flüsse führen während der Trockenzeit kein Wasser. Trotzdem gibt es eine artenreiche Tierwelt. Großwildarten wie Elefanten und Nashörner sind vertreten, ebenso Löwen und Leoparden und eine Vielzahl exotischer Vögel.
Die Natur lädt zu Wüstentouren, Safaris und Tauchurlauben ein. Auch das Jagen und Fischen ist in Namibia gestattet.

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